Wie können digitale Technologien bei der Umgestaltung urbaner Räumen helfen?

Phase 2/2: Ideenphase completed
Mobilitätswende und Klimaadaption, schwindender gesellschaftlicher Zusammenhalt und zunehmende Verdrängung in den großen Städten verlangen nach innovativen Ansätzen, den urbanen Raum gemeinsam neu zu gestalten. Das Schlagwort lautet Smart City, die intelligente Stadt. Hier helfen digitale Technologien dabei, Infrastruktur, Gebäude und Mobilität nachhaltiger, effizienter und sozialer zu gestalten - und ermöglichen neue Formen der Teilhabe von Bürger*innen.
Spekulationsphase
Ideenphase
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Bewertungen337
Lösungen3
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Challenge beendet
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Wie können digitale Technologien bei der Umgestaltung urbaner Räumen helfen?
Wie können digitale Technologien bei der Umgestaltung urbaner Räumen helfen?
Ich fürchte, dass die Menschheit die (Um)Welt so niedergemetztelt haben wird, dass eine "Smart City" notwendig für das Überleben von Menschen ist. Und diese darin in ihrem Verhalten voll überwacht und kontrolliert werden.
Wir werden eine digitale 'Aura' mit uns herumführen, die unsere persönliche Geschichte und unseren Möglichkeitsraum darstellt. Wir werden damit agieren, konsumieren und kommunizieren. 
Alles ist messbar, keine Privatsphäre mehr, der öffentliche Raum komplett überwacht. Gläserne Bürger*innen.
Die intelligente Stadt der Zukunft vereint Kultur und Natur in perfekter Harmonie. 
Das Thema hatte ich während eines meiner Seminare an der Uni.  Größte Befürchtung meiner Studierenden: Smart City führt zu ”Big Brother is watching you” -> vgl. China. 
In Deutschland wird es leider keine offene demokratische daten-infrastruktur geben, die wie in Barcelona auf OpenSource Basis läuft
Es besteht die Gefahr, dass die Stadt mit einer Vernetzung noch anonymer wird.
Nichts wird sich ändern, da die Lobbies zu stark sind.
Digitale Innovation erlaubt uns von fossilen Energiequellen loszukommen.
Dank immer besserer Video/VR/AR-Technologie nimmt die Notwendigkeit von Reisen stetig ab, Städte können deswegen wieder naturnaher werden.
Indem wir uns zu sehr auf Technologien verlassen, geht die Menschlichkeit verloren.
Ich wünsche mir eine voll funktionierende Kreislaufwirtschaft.
Big Brother is watching you!! 
Es wird keine Autos mehr auf den Straßen geben, die CO2 ausstossen.
Smart City wird auch in Deutschland die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Wirtschaft dauerhaft  steigern.
Künstliche Intelligenz ermöglicht und steuert eine faire, gleichberechtigte Energieverteilung.
Unsere Städte sind statt mit Kameras mit Sensoren ausgestattet, die eine Datenerhebung erlauben, ohne in die Privatsphäre einzugreifen.
Die SmartCity von Morgen ist open source (wie in Barcelona) und schafft viele neue spannende menschenzentrierte Geschäftsmodelle. 
Technologien erlauben uns neue Gebäude zu entwerfen, die man problemlos abbauen und an einem weiteren Ort wieder aufbauen kann.
Technologie wird uns eine vollkommen barrierefreie Mobilität erlauben.
Ich erwarte, dass Technologien genutzt werden, um Bauen und Wohnen umweltfreundlicher zu gestalten
Wir vergessen unsere Liebe zum Auto und haben diverse elektrische Fahrzeuge die alle nutzen können. Smarte Apps helfen das näheste Fahrzeug zu finden.
Vernetzte Nachbarschaften, Partizipation durch digitale Netze, technologische Unterstützung der Aktionen in der modernen Urbanität
Privatautos dürfen innerorts nicht mehr auf öffentlichen Straßen, sondern nur noch in kostenpflichtigen Parkhäusern abgestellt werden.
Digitale Technologien erlauben es uns mehr zu vernetzen und so auch lokal ein neues Gemeinschaftsgefühlt entstehen zu lassen.
Spannend fände ich, wenn digital Ressourcen zugänglich wären. Beispielsweise, dass es nur noch öffentliche Autos gibt, die allen zugänglich sind. Bislang stehen Autos zu 80% herum.
Ich wünsche mir, dass digitale Technologie im öffentlichen Raum dabei helfen kann neue Rituale zu entwickeln und dadurch den sozialen Zusammenhalt fördern.
SmartCity wird den Weg in eine post-fossile Zukunft ebnen.
Die Bewohner*innen in können auf Stadt und Bezirksebene mitgestalten.
Die intelligente Stadt hilft dabei ein menschenwürdiges Leben zu gestalten.
Durch Technologie wird Bürgerbeteiligung zugänglicher
Digitale Zwillinge werden durch KI direkte Veränderung in der urbanen Infrastruktur ermöglichen.
Ich erwarte, dass kreative und technologiegestützte Lösungen für die Herausforderungen im urbanen Zusammenleben entwickelt werden, die das Wohl der Menschen im Fokus haben und Menschen dienen. 
SmartCities werden von Tech Bros gebaut, die wollen einfach ihre SciFi Fantasie verwirklichen, was zu einem unfairen kapitalistischen Hellscape führen wird
Nachbarschaftliche Vernetzung und Unterstützung.

Projektideen

Im Innovation Camp Hightech & Herz erarbeiteten Teilnehmer*innen der Ideenwerkstatt am 12.10.2022 auf Basis der mit Futures Canvas gesammelten Spekulationen Ideen für Innovationen im Bereich menschzentrierter Technologieentwicklung - elektrisierende Ideen für den Menschen. Diese sind zu verstehen als kollektive Experimente mit dem Ziel der Schaffung eines zukünftigen Impacts, sog. „Risky Projekts“. Sie können die Form von Entwürfen für Projektideen oder erste Ansätze von Produkten, Services oder Geschäftsmodellen annehmen. Eine Selektion dieser Experimente wurde ausgewählt für die Förderung im nachfolgenden Creative Lab (siehe Markierung "Creative Lab"). Im Creative Lab arbeiten diese Teams im November und Dezember 2022 ihre Ideen weiter aus und konzentrieren sich in Themensprints insbesondere auf zwei Aspekte: 1. Zielgruppe und Bedarf, und 2. Wertversprechen und Spezifikation. Die Ergebnisse werden nach Abschluss jeder Phase auf den einzelnen Projektideenseiten auf Futures Canvas publiziert und können öffentlich bewertet werden. Zur Bewertung bitte eine Projektidee aufrufen und an die entsprechende Stelle navigieren.

Concrete peace - a place to be 
Creative Lab

von Nellie Friedrich, Mara Pepine*, Paloma Zamarano Ferrari, Camilo Correa**, Henry Farr (* verließ das Team vor Creative Lab, ** kam während des Creative Labs zum Team)

Wenn du keine Zeit hast, werden wir sie dir geben. Wir hetzen von einem Ort zum anderen, um alle Dinge in der begrenzten Zeit zu erledigen, die uns zur Verfügung …

steht. Aber was ist, wenn Zeit keine quantifizierbare Zeitspanne zwischen Ereignissen ist? Was ist, wenn die Zeit in Qualität gemessen wird und wir sie verlieren, wenn wir nicht nachdenken und auf unser Bewusstsein hören?
Indem du deine Sinne öffnest und dich von äußeren Faktoren löst, berührt Concrete Peace dein wahres Bewusstsein, um mehr Zeit zu gewinnen und Frieden zu erschaffen. Umsonst.

Bedarf und Zielgruppe

Wir sind unsere eigenen Kunden. Wir wollen etwas schaffen, das die Überstimulation reduziert. Für jeden und kostet nichts. Deshalb richten wir uns mit unserem Projekt nicht an eine abgehobene Nutzergruppe, sondern an uns selbst - an Menschen, die in der Stadt leben und häufig überreizt und gestresst sind. Ein Phänomen, das fast jeder schon einmal in der Stadt erlebt hat. Viele Stadtbewohner/innen teilen die Erfahrung der Überreizung, aber auch den Wunsch, sich zu entspannen und mit der Umgebung in Einklang zu bringen. Stress und Reizüberflutung können jedoch für jeden anders aussehen, ebenso wie die möglichen Lösungen. Deshalb haben wir uns eine Umfrage mit drei einfachen Fragen ausgedacht: Was verursacht bei dir Stress? Wie merkst du, dass du gestresst bist? Was tust du, um Stress abzubauen? / Was sind deine Mittel und Methoden zum Stressabbau? Durch die Verteilung dieser offenen Fragen wollen wir ein besseres Verständnis für die zahlreichen Menschen gewinnen, die mit dem weit verbreiteten Phänomen der Reizüberflutung in der Stadt zu kämpfen haben.

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Wertversprechen

Der Wert, den wir bieten, ist der Moment der Besinnung im Stil einer sinnlichen Erfahrung. Als physische Box in einem Einkaufszentrum oder an einem belebten öffentlichen Ort können die Teilnehmer*innen den starken Kontrast zwischen der Innen- und Außenwelt für einen kurzen Moment ausblenden. Es wird ein Moment des Innehaltens mit dem sonst recht stressigen Ort herbeigeführt. Concrete Peace öffnet deine Sinne und ermöglicht es dir, auf dein wahres Bewusstsein zu hören. Umsonst.

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DAT Digital Air Twin

von Enya, Claudia, Aurel, Michael, Regine

Wie atmet die Stadt? Für ein gesundes Stadtklima haben wir ein Luftoptimierungssystem entwickelt. Unsere Zielgruppe ist die Stadtverwaltung. Nutzen für die Allgemeinheit, die Stadtbewohner und das Gesundheitswesen. Welches Problem soll gelöst werden? Zunehmende …

Luftverschmutzung schadet den Stadtbewohnern. Stadtluft ist ungesund. Die Luft wird belastet durch Probleme wie Feinstaub, chemische Verschmutzung, Ozon/Pollen, extreme Temperaturen und Feuchtigkeit, und gesundheitliche Risiken bis zu Tod.

Wünschenswert ist eine gesunde Luftzirkulation. Balance zwischen Natur und Technologie. Datenmessung und Kommunikation der erhobenen Daten. Hieraus soll ein Wohlfühlort mit sauberer Luft entstehen.

Es wird erwartet, dass sich durch die zunehmende Verdichtung der Städte die Luftqualität verschlechtert. Sensoren werden allgemein zugängliche Daten generieren. Diese Daten gilt es auszuwerten und um Lösungen zur Luftverbesserung zu erlangen.

Unsere Innovation ist ein Luftoptimierungssystem bestehend aus dem AIRTree, der AIRMap und einem digitalen AIRTwin.

Der AIRTree leistet folgende Aufgaben: Über Sensoren generiert er Daten zur aktuellen Luftqualität. Diese werden über Displays kommuniziert und an die AIRMap geschickt. Nach Bedarf kann die Luft gefiltert werden. Funktionen wie Stadtbeleuchtung, Smogampel sind integriert. Solarpaneele garantieren die autarke Energieversorgung. Optional gibt es Drohnen und dazugehörige Ports. Die Drohnen messen zusätzlich und die Stadt zusätzlich bewässern.

AIRTwin: Mit Hilfe der gesammelten Daten wird ein digitaler Luft-Zwilling in Echtzeit generiert. Durch die Verknüpfung mit einem digitalen Zwilling unserer gebauten Umwelt können Szenarien entwickelt werden, welche langfristige und kurzfristige Lösungen geben.
Aus den Szenarien kann eine Modellstadt und eine ausgleichende Stadtbepflanzung entwickelt werden, die zur Luftverbesserung beitragen.

Die AIRMap ist eine Karte, die die Luftqualität detailliert in der Stadt abbildet. Auf akute Luftqualitätsmissstände reagiert sie mit einer Filterregulation oder Viren-UV Killern, die über den AIRTree ausgestoßen werden.

Ergänzend zur Erhöhung der Akzeptanz in der Bevölkerung dienen das AIRZentrum und die AIRApp.

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Smart City durch Förderung sozialer Teilhabe

von Petra Langheinrich, Lucas Vogel, Marcel Hieronimus

Wir haben uns gefragt, wie man bürgerschaftliches Engagement durch Anreize und eine Matchmaking-Plattform so attraktiv und zugänglich machen kann, dass sich mehr Bürger zivilgesellschaftlich einbringen. Innerhalb einer intelligenten Stadt soll …

der Austausch von Kompetenzen und die Bedürfnisse sowohl der Bürger als auch der zivilgesellschaftlichen Organisationen in relevanter Weise verbunden werden.

 Bürger, die sich für ehrenamtliches Engagement interessieren, gibt es zuhauf, aber oft mangelt es daran, dass der individuelle Mehrwert für sie nicht direkt sichtbar ist. Dadurch sind die Eintrittsbarrieren, wie Zeitaufwand oder mangelnde Anknüpfungspunkte, teils anscheinend unüberwindbar. Auf der anderen Seite wünscht man sich, sich im Lebensumfeld zu vernetzen, zu profilieren, Softskills zu erweitern oder andere in den gemeinsamen Bedürfnissen zu unterstützen, durchaus vorhanden. Auch die zivilgesellschaftlichen Organisationen brauchen Unterstützung. Oft findet man nicht zueinander, die Bürger finden keine Anwendung für ihre brachliegenden Potentiale und die städtische Zivilgesellschaft kann die Nachfrage nach sozialen Synergien kaum erfüllen. Ein vernetzteres Miteinander der Zielgruppen und nachhaltigere Kommunikation fördern wir durch neue Konzepte von Vermittlung, individualisiertem Wissen unter Vermeidung von Informationsflut und Incentives. Andernfalls wäre zu erwarten, dass sozialgesellschaftliche Beteiligung weiter zurückgeht.

Die Plattform und die Interaktionskonzepte, die wir dafür vorschlagen, beinhalten sowohl MatchmakingTools, in Form von SkillsBörsen und auf der anderen Seite BedürfnisMärkten, wie auch tätigkeitsbezogene Wissenvermittlung über open-source Wiki, über Vorträge und gemeinschaftliche Events, als auch persönliche Anreize, wie durch soziale Teilhabe verdiente, lokal einsetzbare Tokens oder Ansprüche auf Ehrenamtspauschalen und Ehrenamtspässe bzw. Bildungsurlaub. Im Detail sollen auch Synergien identifiziert werden, die durch die Zusammenführung weniger erfahrener Engagierter (SideKicks) mit in bestimmten Tätigkeitsprofilen spezialisierteren geschaffen werden.

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Bitte beschreibt eure Idee für ein Risky Project in Form eines zusammhängenden Textes von mit 500 – 2500 Zeichen. Die eingereichten Ideen werden auf der Webseite publiziert und können öffentlich gesehen und bewertet werden

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Analyse und Szenarien
Am kontroversesten
Wir vergessen unsere Liebe zum Auto und haben diverse elektrische Fahrzeuge die alle nutzen können. Smarte Apps helfen das näheste Fahrzeug zu finden.
Controversiality: EN 31.6
Controversiality: DE ~
Desirability: EN 68.9
Desirability: DE 50
Probability: EN 61.8
Probability: DE 50
Am wenigsten kontrovers
Nachbarschaftliche Vernetzung und Unterstützung.
Controversiality: EN 0.7
Controversiality: DE 0.7
Desirability: EN 64.5
Desirability: DE 64.5
Probability: EN 56.5
Probability: DE 56.5
Am meisten wünschenswert
Die Bewohner*innen in können auf Stadt und Bezirksebene mitgestalten.
Controversiality: EN 6.6
Controversiality: DE 6.6
Desirability: EN 83.1
Desirability: DE 83.1
Probability: EN 61.1
Probability: DE 61.1
Am wenigsten wahrscheinlich
Dank immer besserer Video/VR/AR-Technologie nimmt die Notwendigkeit von Reisen stetig ab, Städte können deswegen wieder naturnaher werden.
Controversiality: EN 26.8
Controversiality: DE 26.8
Desirability: EN 39.8
Desirability: DE 39.8
Probability: EN 14.2
Probability: DE 14.2
Eigene Idee einreichen →

Auf Basis der eingereichten Spekulationen und ihrer Bewertungen wurden von einer KI-Software folgende Szenarien generiert.

Positive Erwartungen

In unseren positiven Erwartungen stellen wir uns eine Zukunft vor, in der Autos kein CO2 mehr ausstoßen, KI die Energieressourcen gerecht verteilt, neue Gebäude leicht ab- und wieder aufgebaut werden können und eine Kreislaufwirtschaft funktioniert. Wir haben unsere Liebe zu Autos vergessen und sie durch verschiedene Elektrofahrzeuge ersetzt, die für alle zugänglich sind. Smartapps helfen dabei, das nächstgelegene zu finden. SmartCity wird die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und den Weg in eine postfossile Zukunft ebnen. Digitale Open-Source-Ressourcen sind für alle zugänglich. Technologie im öffentlichen Raum wird dazu beitragen, neue Rituale zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Digitale Zwillinge werden es der KI ermöglichen, die städtische Infrastruktur direkt zu verändern. All diese Veränderungen werden die Bürgerbeteiligung verbessern, die Vernetzung und Unterstützung in der Nachbarschaft erleichtern und ein menschenwürdiges Leben gestalten.

Erwartete Herausforderungen

Wir glauben aber auch, dass es in der Zukunft Herausforderungen geben wird: eine Welt, in der die Überwachung und Datensammlung überhand nimmt, in der die Bürgerinnen und Bürger nach Belieben überwacht und verfolgt werden und in der Daten zur Manipulation der öffentlichen Meinung genutzt werden. Die Öffentlichkeit ist sich des Ausmaßes der Überwachung nicht bewusst, und die Regierung hat die vollständige Kontrolle über den Informationsfluss.

Entfernte Gefahren

Zu den dunkleren Spekulationen über zukünftige Möglichkeiten gehört eine Welt, in der sich aufgrund mächtiger Lobbys nichts ändert, in der es zu wenig Menschlichkeit und zu viel Abhängigkeit von Technologien gibt, in der jeder Mensch eine digitale "Aura" mit sich herumträgt, die seine persönliche Geschichte und sein Potenzial repräsentiert, und in der die Menschheit die Welt so sehr beschädigt hat, dass eine "Smart City" für das Überleben der Menschen notwendig ist und vollständig überwacht und kontrolliert wird. Dies könnte zu einem Mangel an Privatsphäre, einer Gesellschaft, in der alles messbar ist, und einem öffentlichen Raum führen, der vollständig überwacht wird. Außerdem könnte durch die immer bessere Video/VR/AR-Technologie das Reisen überflüssig werden und die Städte könnten wieder natürlicher werden. Die Entwicklung von Smart Cities könnte jedoch von Tech-Bros vorangetrieben werden, die nur ihre Science-Fiction-Fantasien verwirklichen wollen, was zu einer kapitalistischen Höllenlandschaft führen würde.

Hoffnungsvolle Träume

Das hält uns nicht davon ab, von einer ferneren Zukunft zu träumen, in der keine fossilen Energiequellen mehr genutzt werden, Städte mit datenerfassenden Sensoren ausgestattet sind, die die Privatsphäre respektieren, urbane Gebiete in einem perfekten Gleichgewicht zwischen Kultur und Natur gestaltet sind und private Autos in bezahlte Parkhäuser verbannt werden.

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Über diese Challenge

Diese Challenge wird im Zusammenhang mit dem Innovation Camp Hightech & Herz veranstaltet. Die Ergebnisse werden von den Teilnehmer*innen des Camps als Input für die Ideenentwicklung genutzt.

Das Innovation Camp Hightech & Herz ist eine Initiative des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes mit dem Ziel im Rahmen einer 2,5-tägigen Innovationswerkstatt 60 Teilnehmende bei der Entwicklung von Ideen für neuartige Produkte, Services und Geschäftsmodelle als Ergebnis cross-sektoraler Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft zu unterstützen. Anhand von über Cases eingebrachte Blickwinkel arbeiten die Teams dabei zu einem von drei vordefinierten Themenfeldern in den Bereichen Intelligente Stadt, Digitale Gesundheit und Sexualität & Technologie im Spannungsfeld zwischen digitaler Innovation und menschzentriertem Design. Mindestens 3 von einer Jury bestimmte Teams bekommen im Anschluss die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen im Rahmen eines zweimonatigen Creative Labs mit Unterstützung in Form von Finanzierung und Mentoring weiterzuentwickeln.

> Zur Webseite des Innovation Camp Hightech & Herz

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Um zukunftsfähig zu sein, müssen neue Wege gegangen werden. Das erfordert kreative Herangehens- und innovative Denkweisen. Genau darin liegen die Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit der Entwicklung von neuen Konzepten und Impulsen, der Initiierung von Projekten und Formaten sowie fortlaufenden Analysen stärkt das Kompetenzzentrum die Branche und bereitet langfristig einen nachhaltigen und fruchtbaren Boden für die Zukunftsgestaltung mit der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

> Zur Webseite des Kompetenzzentrum